Es gehört zur Adventszeit wie der Christbaum zum Weihnachtsfest. Doch in diesem Jahr wird alles anders.

Es wird uns fehlen. Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium gehört für viele Menschen zur Adventszeit wie der Christbaum zum Weihnachtsfest. Der Chorus „Jauchzet, frohlocket!“, die Arie „Bereite dich, Zion, mit zärtlichen Trieben“ und die wunderschönen Choräle sind wohl in jedem Dezember die musikalischen Begleiter aller Freundinnen und Freunde klassischer Chormusik. Doch in diesem Jahr sind Aufführungen untersagt, Chorproben können nicht stattfinden. Sogar die vorbereiteten Alternativveranstaltungen, die ganz ohne Gesang ausgekommen wären, mussten abgesagt werden. Ein Advent ohne Weihnachtsoratorium? Nicht ganz! … Mehr Es gehört zur Adventszeit wie der Christbaum zum Weihnachtsfest. Doch in diesem Jahr wird alles anders.

Tonmalerei galt als Todsünde des Komponierens. Aber für Götter gelten solche Regeln nicht. Beethovens Pastorale

Naturgeräusche nachzuahmen galt schon zur Zeit Beethovens als eine der Todsünden des Komponierens. Allenfalls war es gestattet, innere Gefühle musikalisch darzustellen, die die Begegnung mit der Natur in dem Menschen auslöste. Doch im zweiten Satz sind offenbar Vogelstimmen zu hören. Beethoven wusste, dass ein Komponist, der etwas auf sich hält, keine Tonmalerei betreibt – und tat es dennoch. … Mehr Tonmalerei galt als Todsünde des Komponierens. Aber für Götter gelten solche Regeln nicht. Beethovens Pastorale

20. Mai 2017: „Ach, Galatea, weine nicht!“ Wer erinnert sich?

Verschmähte Liebe, Eifersucht und der Versuch eines sterblichen Wesens, das Unmögliche möglich zu machen – kann das gutgehen? Der mythischen Erzählung von Acis und Galatea gab Georg Friedrich Händel im Jahr 1718 das Gewand eines Oratoriums. Die beiden Protagonisten des Mythos empfinden innige Liebe zueinander. Zugleich sind sie aber auch lyrische Metaphern für die beseelte Natur. … Mehr 20. Mai 2017: „Ach, Galatea, weine nicht!“ Wer erinnert sich?