„Wie lieblich sind die Wohnungen.“ Ein uraltes Pilgerlied und ein deutsches Requiem

Johannes Brahms war ein guter Bibelkenner. Für das Herzstück seines Requiems suchte er einen geeigneten Text. In seiner Lutherbibel fand er drei Verse eines uralten Pilgerliedes aus dem Buch der Psalmen. … Mehr „Wie lieblich sind die Wohnungen.“ Ein uraltes Pilgerlied und ein deutsches Requiem

„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.“ Wie aus der Ballade von der schönen Lore aus Bacharach ein Volkslied wurde

Ein kahler Schieferfelsen am Mittelrhein. Weiße Ausflugsschiffe fahren mit gedrosselter Geschwindigkeit an ihm vorbei. Aus den Lautsprechern an Deck ertönt knarzend ein altes Lied, das auch die asiatische Reisegesellschaft kennt, die gerade Kaffee bestellt hat. Gestern haben die Fernreisenden noch Selfies vor dem Schloss Neuschwanstein gemacht, heute suchen sie die Spitze des Felsens nach einen … Mehr „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.“ Wie aus der Ballade von der schönen Lore aus Bacharach ein Volkslied wurde

Innsbruck, ich muss dich lassen. Ein mehr als 500 Jahre altes Abschiedslied der Wandergesellen macht Karriere.

Ende des 15. Jahrhunderts. In Innsbruck pulsierte das Leben. Kaiser Maximilian hielt sich mit seinem Hofstaat gerne hier auf. Auch deshalb war die Stadt am Inn ein beliebtes Ziel von jungen Männern, die hier einen Meister suchten, bei dem sie lernen durften. Die Innsbrucker Mädchen werden die jungen Männer, die in die Metropole kamen, genau beobachtet haben. Geselligkeit, Freundschaft, Liebe, aber auch Abschiede und Trennung gehörten für die jungen Menschen zum Leben und fanden ihren Ausdruck in Gesängen und Gedichten. Ein Abschiedslied aus Innsbruck ist bis heute erhalten. … Mehr Innsbruck, ich muss dich lassen. Ein mehr als 500 Jahre altes Abschiedslied der Wandergesellen macht Karriere.

Kennen Sie Friedrich Silcher?

Ein junger Mann schickt seinem Mädchen ein „Sträußelein“ aus Rosmarin und Nelken. Sie versteht, was er ihr damit sagen will: Er wird sie heiraten, doch sie muss sich noch gedulden. Das ist die Geschichte des Volkslieds „Das Lieben bringt groß Freud“, das 1827 zum ersten Mal im Druck erschien. So bekannt und beliebt dieses Lied heute auch sind, die wenigsten kennen oder wissen etwas über seinen Schöpfer. Oder wem fällt bei „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und bei „So nimm denn meine Hände“ auf Anhieb der Name des schwäbischen Komponisten Friedrich Silcher ein? … Mehr Kennen Sie Friedrich Silcher?