Hedwig, die junge Waldohreule

Im Frühsommer 2019 nahm ein verwaistes Eulenküken an einer Probe des Oratorienchors teil und lauschte den Klängen von Händels Messias. Es eroberte die Herzen der Chorsängerinnen und Chorsänger im Sturm. So wurde es ihm gestattet, auch am anschließenden Sommerfest teilzunehmen.

Und das ist die Geschichte des kleinen Nachtvogels: Anfang Juni war es von einem Förster halb verhungert nahe dem südwestpfälzischen Leimen gefunden worden. Es erhielt den Namen Hedwig. Genährt und gestärkt durch Mäuse und Chorgesang wuchs und gedieh es prächtig. Nachdem es gelernt hatte, zu fliegen und Mäuse zu fangen, verlor Hedwig leider rasch das Interesse an der klassichen Chormusik und verschwand auf Nimmerwiedersehen in den Wipfeln des Pfälzerwaldes. Zurück bleiben Erinnerungen an den entzückenden Gast unserer Chorproben.

Wer in der Zeit der ausfallenden Chorproben mehr über Waldohreulen (Asio otis) erfahren möchte, welche musikalischen Töne sie von sich geben, wann und warum sie bellen, kläffen, miauen und mit den Flügeln klatschen, der findet hier viel Wissenswertes.

Wer erinnert sich noch an Hedwig?


2 Gedanken zu “Hedwig, die junge Waldohreule

  1. Besuch von Hedwig in der Chorprobe am 15. Juni 2019. Sie hat Angelas Stimmbildung und die Bewunderung aller Chorsänger sichtlich genossen…

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