Mendelssohns „Lobgesang“: Sinfonie und Kantate zugleich

Am 26. November um 18 Uhr bringt der Oratorienchor Pirmasens in der Festhalle der Stadt Mendelssohns „Lobgesang“ op. 52 zur Aufführung. Felix Mendelssohn Bartholdy komponierte seine Sinfonie-Kantate im Jahr 1840 anlässlich eines Festes zu Ehren des Erfinders des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, Johannes Gutenberg. Zunächst hatte er an ein Oratorium gedacht, das Johannes den Täufer portraitieren sollte. Im Laufe der Vorarbeiten an dem romantischen Werk änderte er aber seine Pläne. Er vertonte mehrere Psalmtexte, die er selbst auswählte.
Die Komposition wurde am 25. Juni in der Leipziger Thomaskirche uraufgeführt, in der auch viele Werke Johann Sebastian Bachs zum ersten Mal erklungen waren. Anschließend wurde das Werk gründlich überarbeitet. Die von ihm veröffentlichte Fassung wurde am 3. Dezember, ebenfalls in Leipzig uraufgeführt.
Wie mit seinen anderen geistlichen Werken sind auch mit Mendelssohns „Lobgesang“ eine oder mehrere „Botschaften“ verbunden, die er durch die Kombination von Texten und musikalischer Gestaltung ausdrückt.
Eine Konzerteinführung am 17.11.2017 um 18 Uhr im Gemeindesaal der Matthäuskirche Pirmasens will helfen, diese zu entschlüsseln.Lobgesang Carus

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